
Basis Mückenfalle: AERO TRAP
Besonders wirksam gegen die Tigermücke, deckt bis zu 300 m² ab
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Es ist dunkel, gleichzeitig warm und feucht. Außerdem summt es überall. Es ist dieses unangenehme Summen, welches man von warmen Sommernächten kennt, in denen man mit offenem Fenster schlafen muss. Es sind Stechmücken, tausende, abertausende! Der Alptraum vieler Menschen.
Nein, ich habe mich nicht nachts in einem Sumpf zur Schlupfzeit der Mücken verirrt. Es ist ein Mückenzuchtraum im Labor der Biogents AG in Regensburg.
Es ist nicht Mitternacht, sondern 9:00 Uhr morgens. Der Zuchtraum hat eine invertierte Fotoperiode. Das heißt: Wenn wir Tag haben und draußen die Sonne scheint, haben unsere nachtaktiven Mückenarten Nacht und umgekehrt. Diese Umstellung ist nötig, um mit eigentlich dämmerungs- oder nachtaktiven Tieren vernünftig arbeiten zu können (wer wird schon gerne gestört, wenn man eigentlich schlafen will). In der Natur ruhen diese Mücken tagsüber dann an bestimmten Plätzen (z.B. in Büschen und hohem Gras) und warten auf die nächste Nacht, um sich neue Opfer zu suchen.
Die Mücken sind auch nicht einfach freifliegend, sondern in Haltungskäfigen untergebracht, wo sie nicht über mich herfallen können - zumindest nicht, solange die Käfige geschlossen sind. Plötzlich ein Jucken im Genick. Verdammt, eine Mücke ist wohl doch aus dem Käfig entflohen. Davon habe ich länger etwas. „Bloß nicht kratzen, dann geht’s bald wieder weg“ denke ich nur. Zum Glück passiert das nur selten.
Das Thermometer sagt 27 Grad Celsius und es herrschen 80 % relative Luftfeuchte. Perfekte Bedingungen - zumindest für die Stechmücken der Art Anopheles gambiae. Eine weitverbreitete tropische Mückenart und einer der Hauptüberträger für Malaria in Afrika. Unser Laborstamm ist selbstverständlich nicht infiziert mit dem Malaria-Parasiten. Unangenehm sind die Stiche trotzdem.
In unserem Labor testen wir im Auftrag unterschiedlichster Hersteller diverse Anti-Mückenmittel. Häufig testen wir Textilien, die mit abwehrenden Substanzen ausgerüstet sind oder die durchstichsicher sein sollen. Mit Abstand am häufigsten führen wir allerdings Tests von Mückenschreckstoffen durch, sogenannten Repellents.

Diese Repellents enthalten Substanzen, mit denen man Mücken von sich fernhalten kann. Mückenrepellents wirken auch gegen Zecken, allerdings ist die Schutzzeit dann in der Regel kürzer. Ihr kennt diese Mittel bestimmt. Es gibt sie von unzähligen Herstellern in Form von Sprays und Cremes. Diese unterscheiden sich aber teilweise erheblich in ihrer Wirkdauer. Manche Wirkstoffe sind auch für Kinder geeignet und manche „Wirkstoffe“ sind als solche völlig ungeeignet.
Die bekanntesten Wirkstoffe mit bewiesener Wirkung sind DEET, Icaridin, IR3535 und PMD. In unserem Labor können wir die Wirkung dieser Substanzen sehr eindrucksvoll zeigen: Wenn eine Testperson einen Arm mit dem Repellent behandelt und in einen Käfig voller hungriger Mückenweibchen hält, landen höchstens einmal kurz ein paar Mücken, gestochen wird man aber nicht! Wir wiederholen diese Prozedur dann im 30-Minuten-Takt. Bei einem sehr guten Repellent wird die Person nach 6 oder sogar 8 Stunden immer noch nicht gestochen!
Alle anderen Fette oder ätherischen Öle, die als Wirkstoffe in Insektenabwehrmitteln zum Einsatz kommen, wirken, wenn überhaupt, nur sehr kurz (wenige Minuten bis maximal 1 Stunde). Auch wurde bei vielen ätherischen Ölen eine allergene Wirkung nachgewiesen. Ein sorgloser Umgang mit solchen Produkten ist also nicht zu empfehlen.
Für alle Produkte gilt aber: nur richtig angewendet können sie auch schützen.
Auf die Haut aufgebracht, werden die Mittel teilweise durch die Haut in den Körper aufgenommen und dort abgebaut und ausgeschieden. Ein großer Teil „dampft“ aber nach und nach ab. Es sind weniger diese Dämpfe, die die Stechmücken abhalten, sondern die Mücken werden vor allem nach einem direkten Kontakt mit der Haut abgeschreckt. Es kann also durchaus sein, dass Mücken auf einem landen (ohne zu stechen!), obwohl man ein wirksames Repellent aufgetragen hat.
Die Wirkdauer der einzelnen Substanzen kann von Person zu Person stark variieren. Der Hauptunterschied in der Attraktivität von Menschen auf Mücken liegt in der Zusammensetzung und Menge bestimmter Fettsäuren auf der Haut. Die Wirkdauer hängt aber auch von den physikalischen Eigenschaften der Haut ab. Wenn das Produkt schnell von der Haut verdampft oder stärken aufgenommen wird, dann ist die Wirkdauer dementsprechend geringer.
Aus den oben aufgeführten Gründen können Armbänder und andere kleine „Gadgets“, die man sich an eine Stelle des Körpers klebt oder anzieht, auf keinen Fall den ganzen Körper vor Stichen schützen! Das hindert die Anbieter von solchen Produkten allerdings nicht, sie weiter anzubieten. Auf jeden Fall ist vor einer Benutzung solcher Produkte zur Mückenabwehr abzuraten!
Wir haben solche Armbänder, Patches und Clips auch selbst in unserem Labor getestet. Die Ergebnisse sind eindeutig, wie in unseren Testvideos zu sehen ist.

Besonders wirksam gegen die Tigermücke, deckt bis zu 300 m² ab
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Zusätzliche Falle, die die Vermehrung von Tigermücken reduziert
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Unterbricht den Lebenszyklus von Mücken frühzeitig
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Biogents AG shares practical know-how, scientific insights, and updates from research, product development, and field work. Our articles cover mosquito behavior, monitoring strategies, and effective control approaches — helping professionals, public institutions, and individuals make informed decisions.